Blaugurtprüfung

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Anfang Dezember stellten sich Andreas Hochrein, Paul Schmidtke und Jascha Haders der Blaugurtprüfung. Es war die für die 3 die erste Landesprüfung unter dem HJJV. Nach 7 Stunden bestanden sie erfolgreich die Prüfung und dürfen ab nun den blauen Gürtel im JuJutsu tragen.

Herzlichen Glückwunsch

Budocan Weihnachtsfeier 2010

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Hallo liebe Budocanler und Budocanlerinnen!
Auch in diesem Jahr möchten wir Euch recht herzlich zu unserer Weihnachtsfeier einladen. Wir werden am Samstag den 18. Dezember in der Frankfurter Küche einkehren.

http://www.frankfurter-kueche.de/

Wir haben ab 19 Uhr reserviert.
Bitte gebt mir nochmal per mail Bescheid, ob Ihr kommt.

Wir werden auch wieder wichteln, dass heisst jeder sollte ein Wichtelgeschenk im Wert zwischen 5-10 Euro mitbringen. Dieser alljährliche Spass hat ja mittlerweile schon Tradition bei uns. :-)

Und Ihr wisst ja, dass wir am späten Abend bestimmt noch weiterziehen, also plant das schon mal ein!
Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen!

jabcrosshook und Grüsse
Euer Vorstand

Grandfather´s Stickfighting

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Pierre VignyStockkampfsysteme gibt es wie Sand am Meer weltweit, auch in Europa. Neben dem portugisischen Jogo do Pau und kanarischen Palo Canario, hat sich besonders das französische La Canne als sehr kunstvoller, schneller Sport erhalten. Weniger bekannt ist jedoch die Methode, die der Schweizer Artillerie-Offizier Pierre Vigny um 1900 ins Leben rief. Dem rabiaten Kampfsportler (er betrieb Savate, Ringe und kloppte sich gerne mal testweise in den Hafenkneipen von Marseille) war das damalige La Canne schon zu sportlich, das benutzte Stöckchen nur ein viel zu leichtes Übungs-Utensil.

Vigny entwickelte sein eigenes Stockkampfsystem, bei dem der damals moderne Spazierstock aus robustem Malacca-Holz mit einem Knauf aus Silber oder Eisen zum Einsatz kam. Schnelle, aber wuchtige, ein- und beidhändige Hiebe, Stöße mit beiden Enden des Stockes oder dem Korpus, kombiniert mit den tiefen Savate-Tritten, Kopfstößen, Ringtechniken und Jiu-Jitsu-Hebeln, das war seine Version des “French Streetfighting” und fand so auch Eingang ins später populär werdende Bartitsu in England. An Brutalität, Effektivität und Einfachheit stand das La Canne Vigny vergleichbaren asiatischen Stilen in nichts nach und fand zahlreiche Schüler und Nachahmer.

Mit diversen Veränderungen überlebte das la Canne Vigny über die Jahrhunderte bis in die 70er Jahre, allerdings unter verschiedenen Namen. Der australische Savateur Craig Gemeiner hat aus diesen Quellen das Canne Vigny rekonstruiert und daraus seine eigene, fiese SV-Methode mit dem Spazierstock entwickelt. Auch wenn man heutzutage (leider) keinen Spazierstock mehr trägt, außer man ist jenseits der 60, hat einen medizinischen Grund oder lungert auf Gothic-Festivals rum, sind die Techniken des la Cane Vigny für den modernen Stockkämpfer und SVler durchaus interessant.

Mehr Informationen finden sich hier: http://lacannevigny.wordpress.com/

Neue Termine

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Es tut sich was im Budocan. Das Dienstagstraining ist nun von 19.30 Uhr um eine halbe Stunde nach hinten verschoben worden und beginnt nun um 20.00 Uhr und endet um 21.30Uhr.

Neu im Programm ist der Mittwoch, an dem Stefan nun 19.30 Uhr, bis 21.00 Uhr ebenfalls Ju-Jutsu lehren wird, allerdings mit dem Schwerpunkt Selbstverteidigung.

Ihr seht, es geht voran und reinschauhen lohnt.

43 Einzeltechniken, 11 sweeps und 11 Positionen

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Wirbelwindartige Kata von unserem neugebackenen 4. Dan Träger Stefan Lechthaler wird lobend auf der DJJV Seite erwähnt. Zurecht, wie wir finden und deshalb gibt es hier auch noch mal das Video der Kata.Respekt!

Stefan Lechthaler – 4. Dan Prüfung

Grappling Sommerfest

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invitation pictureHallo Gemeinde!

Der Termin für das Grappling-Sommerfest steht:

Das Fest wird am Samstag den 21. August stattfinden! Wir werden uns schon am Vormittag/Mittag treffen, um dann entweder Wakeboard zu fahren oder in den Kletterpark zu gehen. Den genauen Treffpunkt und Uhrzeit werden wir Euch noch rechtzeitig zukommen lassen. Am Nachmittag werden wir dann gemeinsam grillen und ein paar Getränke zu uns nehmen. :D

Und wer uns kennt, der weiss, dass er sich auch noch den Abend und am besten noch die Nacht frei halten sollte, nach dem Grillen ist bestimmt noch nicht Schluss.Also bis dahin ersteinmal…Termin vormerken !!!!!!!
Viele Grüsse
Euer Vorstand

Neue Meister braucht das Land

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black beltApplaus! Applaus! Applaus! Wir gratulieren Stefan Lechthaler zu seinem 4. Ju-Jutsu Dan, den er letzte Woche erlangte. Einen darf er noch machen, den Rest gibt es dann “nur” verliehen. Weiter so!

Änderung der Altersklassen bei Kids und Jugendlichen

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Dragon KidsDie Alterstufen bei den Dragon Kids und den Jugendlichen haben sich verändert. Die Kleinen von 8 Jahren bis 11 Jahren und die Größern starten fortan ab 12 Jahren.

Dutch Groundfighting anno 1674:

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PetterBedarf an Methoden zur Selbstverteidigung bestand in der Menschheitsgeschichte schon immer. Besonders interessant daher, wenn man sich alte Anleitungen anschaut, wie man sich Übeltätern effektiv erwehrt, vor allem, wenn einem dabei vieles bekannt vorkommt. Ein besonders interessantes Dokument ist unter vielen Nicholaes Petter´s „Worstelkonst“ aus dem späten 17. Jahrhundert.

Sachlich aufgebaut präsentiert es ein komplexes und komplettes Selbstverteidigungssystem gegen unbewaffnete Angreifer und Messerattacken. Manches kommt einem vertraut vor, manches nach heutigem Kenntnisstand zu risikoreich, aber insgesamt stellen sich die meisten Technikabläufe als simpel, brutal und äußerst effektiv dar.

Kein Wunder, immerhin kämpften die Niederländer einen 80 Jahre dauernden, schmutzigen und brutalen Krieg im eigenen Land gegen die besten Söldner der spanisch-habsburgischen Armee, viele der dabei in zermürbenden Grabenkämpfen mit blanker Klinge und bloßer Faust entstandenen Nahkampfmethoden finden sich daher sicherlich in Petter´s Werk wieder.

Zwar weiß man über den Autoren selbst nur wenig, aber sein Werk spricht Bände darüber, dass er Erfahrung im waffenlosen Kampf hatte. Bekannt über Petter ist noch, dass sein Name im Zusammenhang mit einigen der frühen Boxkämpfe um 1700 fällt. Diese Kämpfe hatten wenig gemein mit dem heutigen Boxen und lassen, gemessen an den historischen Beschreibungen und dem geringen Maß an Regeln, die frühen UFC-Turniere vergleichsweise harmlos erscheinen. Im Vertrauen darauf kann man vermuten, dass Petter durchaus kampferprobt gewesen ist.

Sein mit vielen aufwändigen Zeichnungen versehenes Werk stellt damit ein unschätzbar spannendes Dokument dar, welches inzwischen auch durch historische Kampfkunstvereine seine Wiederbelebung erfährt. In diesem Zusammenhang ist auch eine interessante Diskussion darüber aufgeflammt, inwieweit Petter´s Werk auch von japanischen Systemen beeinflusst worden sein könnte. Ähnlichkeiten mit koryu-jiujitsu sind natürlich auffällig. Bekannt ist, dass die Holländer durch ihre Handelsniederlassung Dejima die einzige europäische Macht war, die in Japan weiterhin enge Kontakte pflegte, nach der Abschließung des Landes ab 1633 (mehr Infos über Dejima findet man hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Dejima). Streng reglementiert, aber doch rege fand hier Austausch nicht nur wirtschaftlich, sondern auch wissenschaftlich statt. Durchaus könnte es möglich sein, dass auch Informationen über die japanische Kampfkunst so nach Holland gelangten. Doch wer sich weitaus ältere europäische Ringanleitungen anschaut, aus Zeiten in denen noch kein Kontakt nach Fernost bestand, wird sehen, dass auch hier straßentaugliche, brutale Techniken inklusive Bodenkampf gezeigt werden, die den japanischen Techniken gleichwertig und teilweise nahezu identisch sind. Es ist also wahrscheinlicher, dass auch Petter´s Ringkunst durch und durch europäisch war.

Eine komplette englische Transkription und Rekonstruktion seiner „Worstelkonst“ findet man im Electronic Journal of Martial Arts: http://ejmas.com/jwma/articles/2000/jwmaart_steenput_1000.html

Sie tun es schon wieder – zwei erste Plätze bei der PGC 2009

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Jo & Toni räumen auf der PGC 2009 wieder abAngestachelt von den guten Ergebnissen bei der IDM 2009 habe sich die zwei Lutadores Toni und Jo dieses Mal auf den Weg nach Ludwigshafen, zur Pfälzischen Grappling Challenge 2009, gemacht. Um es vorweg zu nehmen, die Anreise hat sich gelohnt. Das sehr gut organisierte Turnier mit einer geschätzten Teilnehmerzahl von 50 Fightern bestand hauptsächlich aus den Gewichtsklassen -77 kg und -87 kg.

Im Gi gelang es sowohl Jo (-77 kg) als auch Toni (-87 kg) sich den 1. Platz zu sichern und sich somit zum “Pfälzischen Grappling Champ” der jeweiligen Kategorie zu küren. Auch im Submission Wrestling waren beide, Toni mit dem 2. und Jo mit dem 4. Platz, erfolgreich.

Applaus, Applaus, Applaus!

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