Brazilian Jiu-Jitsu

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Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) ist aus dem traditionellen japanischen Jiu-Jitsu entstanden. Die Gracies, eine legendäre Kampfsportfamilie, entwickelten dieses weiter und riefen so das BJJ ins Leben. Maßgeblich daran beteiligt war Helio Gracie. Aufgrund seiner schmächtigen Status war es ihm wichtig, Techniken effizienter zu gestalten, um sich gegen physisch stärkere Gegner verteidigen und diese sogar besiegen zu können.

International bekannt wurde BJJ Anfang der neunziger Jahre vor allem durch Royce Gracies überragende Erfolge bei den ersten Turnieren der Ultimate Fighting Championship (UFC). Dort traten Kampfsportler der verschiedensten Stile weitestgehend ohne Regeln gegeneinander an. Mittlerweile ist BJJ ein unverzichtbarer Bestandteil im Training eines jeden Mixed Martial Arts (MMA)-Kämpfers.

Im Standkampf ist es das primäre Ziel, die Distanz zum Gegner so schnell wie möglich zu überbrücken, um ihn in den Bodenkampf zu verwickeln. Die damit einhergehende Meidung gegnerischer Schläge und Tritte kann das Verletzungsrisiko minimieren. In Bodenlage können harte Schläge nur in wenigen Positionen ausgeführt werden. Schläge und Tritte sind im BJJ aber grundsätzlich nicht erlaubt, im Gegensatz zu MMA, Free Fight etc.

Ein BJJ-Kampf beginnt in der Regel im Stand und wird nach einem sog. “Takedown” am Boden fortgesetzt. Ein Kämpfer hat zwei Möglichkeiten, den Kampf zu gewinnen: Zum einen kann jederzeit der Gegner durch eine sog. “Submission” (Aufgabetechnik) zur Aufgabe gewzungen werden. Hierzu gehören zahlreiche Hebel- und Würgetechniken. Zum anderen werden für vorteilhafte Positionen bzw. Aktionen Punkte vergeben. Wurde während der Kampfzeit keine Submission erreicht, so gewinnt der Kämpfer mit den meisten Punkten.

Die aktuellen Trainingszeiten finden sich hier .

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